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Testberichte
Autor: René Schröter |
4080 Watt/5 Exemplare |
veröffentlicht am: 14.05.2008 |
Tagan BZ 1100:
| Hersteller: |  | Zunächst möchten wir uns noch bei Maxpoint, dem Distributor für unter anderen Tagan, bedanken. | | Vielen Dank! |
Da 200€ für ein Netzteil zunächst eine Hausnummer ist, muss dieses auch etwas her machen und das gelingt Tagan schon bei der Verpackung. Das Äußere kommt dabei noch relativ normal daher aber das Innere kann voll und ganz überzeugen. Nachdem die erste Klappe geöffnet wurde, sieht man auch bereits die Bedienungsanleitung samt Schlangenlederoptik-Einband und in verschiedenen Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Polnisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Tschechisch. Ein paar Zentimeter weiter unterhalb liegt die Kabeltasche. In dieser befindet sich ein Kaltgerätestecker, ein Beutel mit Zubehör (wie Kabelbinder aus Synthetik, Handschuhe, NT-Rubber Frame (schwarz), Tagan Aufkleber, Schraubenzieher, Molex auf FDD-Anschluss Adapter, vier Sata auf Molex Adapter) und die verschiedenen Kabelstränge: - 2x rot (PCI-E 6PIN; PCI 6+2PIN),
- 2x grün (PCI-E 6PIN; PCI 6+2PIN) jeweils Gummi ummantelt,
- 5x blau Gewebe ummantelt; im Anschlussbereich schwarz und
- 4xSATA (drei); 3x Molex (zwei)
Auch das eigentliche Gerät ist selbstverständlich genial verpackt und befindet sich in einem Stoffbeutel.
Eigenschaften:
Das Gehäuse ist mit einer Größe von 175X150X90 mm etwas größer als die ATX-Norm, dürfte aber noch in alle gängigen Gehäuse problemlos hineinpassen. An der Rückseite wartet es mit drei verschiedenfarbigen Anschlüssen auf. So passen zum Beispiel die PCI-E Stecker auch nur in die dafür vorgesehenen Anschlussbuchsen. Eine kleine Legende zeigt die entsprechenden Belegungen an. Da die Modularität nicht zu 100% vollzogen worden ist, gibt es ein paar feste Anschlusskabel. Hier zu nennen ist der ATX 20+4PIN; P4 8PIN; P4 4PIN Anschluss; ein Molex und zwei PCI-Express-Stränge.
Die Prämisse war ganz eindeutig, wer sich ein solches Monster kauft, besitzt auf jeden Fall eine Midrange/High-End Grafikkarte und benötigt hierfür eine Stromzufuhr. Wieso aber der beschriebene Molex noch ein solcher ist und kein SATA, aus welchem man mit beigelegtem Adapter ja einfach wieder einen 4PIN Anschluss hätte machen können, wissen nur die Ingenieure. Zu guter Letzt befindet sich auch noch ein Erdungskabel in dem „Pflichtbaum“.
Als Lüfter kommt ein beleuchtetes 135mm Exemplar zum Einsatz. Aber leider kann man auch hier die Lampen nie ausschalten und so scheint es auch in der Nacht fröhlich vor sich hin. Lediglich an der Rückseite ist das Gehäuse mit einer Wabenstruktur unterbrochen, soll heißen nur an dieser darf die aufgewärmte Luft hinaus strömen, was der Gehäusezirkulation natürlich zuträglich ist. Dominant wirkt hier der riesige, staubsichere Powerschalter samt Gummiabdeckung.
Leistung:
Der erste Testdurchlauf ist immer identisch. Das Netzteil wird mit unserem Testgerät verbunden und die ersten Vergleichsgrößen werden notiert.
5V=5,1V; 12V1/2=12V 3,3V=3,3V; -12V=-11,8V
Die PG Zeit beträgt 375ms. Dies ist der Zeitraum, in welchem das Netzteil mit dem Mainboard korrespondiert und alles für, hoffentlich, okay befindet. Ist diese länger als 900ms stimmt etwas nicht und man kann von einem Defekt ausgehen. Meist liegt dieser Wert aber zwischen 100 und 500ms.
| Hersteller: |  | Der Lüfter weist eine ganz eigenartige Charakteristik auf. Er hört sich ein wenig unrund an und somit ist der gemessene Wert - um die 5db - gefühlt als lauter einzustufen./A |
| Typ: | PipeRock TG1100-BZ | Hersteller: | Tagan | | Preis: | ~ 190 EUR | Sponsor: | MaxPoint GmbH |
| Pro | Contra | + geringe Leistungsaufnahme + reichhaltige Ausstattung + ungewöhnliches Kabelanschlusssystem | - etwas lauter Lüfter
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