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Testberichte

Autor: Rene´ Schröter

Noctua NH-U 12

veröffentlicht am: 19.01.2007




Wir haben in den letzten Texten viel von unserem neuen Teststand gesprochen und nun möchten wir einen neuen Bericht, der mit Hilfe von diesem entstanden ist, präsentieren. Unterdessen möchten wir auch eine neue, bessere Vergleichsmöglichkeit gewährleisten aber nun zunächst zum heutigen Produkt, dem Noctua NH-U 12 Kühler.


Hersteller:

Ein großes Dankeschön geht an die Firma Noctua, im speziellen an Herrn Jakob Dellinger, für die Bereitstellung des Testsamples und natürlich für die tolle Zusammenarbeit. Sie war ja nicht immer einfach aber am Ende mit einem guten Resultat.
Er wird in Zukunft unseren Teststand begleiten und natürlich auch als Vergleichsobjekt dienen.

Vielen Dank!



Ausstattung & Eigenschaften

Ein wahres gigantisches Monster verbirgt sich in der braun/weißen Verpackung des österreichischen Herstellers Noctua. Abmessungen von 124x75x155mm sprechen hier eine klare Sprache, wodurch sich jeder User vor der Installation, besser noch vor dem Kauf genau überlegen sollte, ob der neue Kühler auch wirklich in das Gehäuse und auf das Mainboard passt. Am Befestigungsmaterial sollte es zumindest nicht liegen, da dieses in ausreichender Form beiliegt. Explizit wären hier Halterungen für folgende Sockeltypen zu nennen: 478, 775, 745, 939 und für den AM2 existiert ein Upgradekit. Natürlich liegt dem Lieferumfang auch eine kleine Spritze Wärmeleitpaste bei. Bei der im Bild gut zu erkennenden kleinen Broschüre handelt es sich um eine kurze Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen und zudem findet man alle relevanten Fragen bzw. deren Antworten im Internet .



Bei der Konstruktion handelt es sich um eine so genannte Hybridlösung aus den beiden Werkstoffen Aluminium und Kupfer. Wobei die Bodenplatte und die vier abgehenden Heatpipes aus dem rötlichen Metall bestehen. An sich muss man hier von 8 (4 u-förmige Dual-Heat-Pipes) reden, da diese acht „Steigleitungen“ die Abwärme der CPU aufnehmen und abführen sollen. Diese werden von den insgesamt 38 Aluminium-Kühlrippen bei Ihrer Tätigkeit unterstützt und sollen somit eine Oberfläche von 5000cm² aufweisen. Auf jeden Fall ist deren Herstellung hervorragend gelungen und man kann die geringen Abstände sehr gut erkennen. Für einen optimalen Wärmeübergang sorgen die feinen Lötstellen, anstatt von herkömmlichen Steckverbindungen.





Wenn die Hitze einmal aufgenommen wurde, kann diese entweder von einem saugenden Netzteil oder von bis zu zwei 120mm Lüftern wieder abtransportiert werden. All diese Methoden haben wir natürlich auch getestet, wobei wir auf Ventilatoren von Coolink zurückgegriffen haben. Ganz genau auf das Modell SwiF-1201, das mit einer durchschnittlichen Drehzahl von 1200 (pro Minute) daherkommt und dabei etwa 65 m³/h Luft umherwirbelt. Laut Herstellerangaben sollen dabei 17 db/A erzeugt werden. Wie die einzelnen Temperaturen in diesen Disziplinen aussehen, erörtern wir später genauer. Der besondere Clou an der Befestigungsmethode; es werden keine Schrauben benötigt. Die Ventilatoren werden einfach mittels Draht- Spangen angebracht und durch die mitgelieferten Anti- Vibration- Streifen werden keine Schwingungen an das Metall abgegeben.




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