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Gehäuse

Autor: René Schröter

Midi Tower - Roundup

veröffentlicht am: 05.05.2005


Cooler Master Wavemaster

Kommen wir zum teuersten Vertreter des Tests: Dem Coolermaster Wavemaster Aluminium Gehäuse. Ob der Hersteller auch hier die guten Eindrücke wie bei seinen anderen Gehäusen halten kann, möchten wir herausfinden. Schon beim ersten Blick überzeugte uns die Optik, ein High- End Gehäuse, welches bestimmt auch in einigen Wohnzimmern einen festen Platz beanspruchen wird.




Hersteller:

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Cooler Master, die uns den Tower für diesen Testbericht zur Verfügung stellten.

Vielen Dank!




Daten:

Der Lieferumfang hält sich in Grenzen, es werden lediglich die benötigten Schrauben für Mainboard- und Laufwerksmontage mitgeliefert. Zusätzlich befindet sich noch ein kleines Handbuch mit genaueren Montageerläuterungen in englischer Sprache im Karton. Außerdem sind bereits drei Lüfter, aus eigenem Hause, vormontiert. Durchschnittlich große Maße besitzt das Midi-Gehäuse: 540 x 198 x 458 mm (L x B x H)

Das geringe Gewicht von etwa 9kg spricht für den Einsatz des feinen Aluminiums.
Auf der Oberseite, hinter einer Klappblende finden sich wie es auch beimChieftec Tower der Fall ist, folgende Anschlussmöglichkeiten:
  • 2x USB 2.0
  • 1x Firewire
  • 1x Mikrofoneingang
  • 1x Kopfhörer




Außengestalt:

Ein äußerst edles Meisterstück hat Cooler Master auf die Standfüße gestellt. Eine harmonische Formgebung gepaart mit hochwertigsten Materialien zeichnen das mit Fenster 189€ teure Gehäuse aus. Wer sich für die normale Variante, spart ganze 40€. Beide Seitenteile werden mit je drei Rändelschrauben fixiert- eine hochwertige Lösung die man aber auch in solch einer Klasse erwarten kann.
Den unteren Teil der Frontblende ziert ein etwa rechteckiges Stück Aluminium. Dahinter befinden sich in Löchern zwei ultrahelle blaue LED´s, die sozusagen als Funktionsanzeige fungieren, da sich ansonsten nur eine HDD-LED findet. So macht das Gehäuse nicht nur tagsüber eine sehr gute Figur, sondern kann auch in der Dunkelheit durch einen wahrlich glanzvollen Auftritt überzeugen.
Neben der silbernen Variante lässt sich, beispielsweise bei Silentshop, auch eine schwarze ordern. Das Gehäuse steht mit seiner eher tieferen Bauweise auf schwarzen Gummifüßen, die mit goldenen Zierringen veredelt sind.
Allgemein gefällt das helle Aluminium sehr gut, da es schön verarbeitet und durch das „pure“ Material schön metallisch, und nicht einfach nur lackiert wirkt. Als Schrauben setzt man hochwertige Inputschrauben (Innensechskantschrauben) ein. Das in unserem Modell eingebaute Fenster sticht aus der Menge heraus: So verzichtete man auf transparentes Standardplexiglas und verwandte ein blaues Acrylglas. Auch ohne Beleuchtung ein klares Highlight, denn so entsteht ein angenehmer Kontrast.



Innenraum:

Im Inneren des Towers setzt sich die helle Kolorierung des Aluminiums ausnahmslos gut und flüssig fort, hochwertig, harmonisch und geschmackvoll trifft es wohl am ehesten. Der Mainboardschlitten ist ebenso mit Rändelschrauben befestigt. Er liegt nicht ganz am rechten Seitenteil, sondern ist weiter zur Mitte hin verbaut, wodurch von der anderen Seite aus eine schmaler Optik entsteht. Dies ist in erster Linie ein guter optischer Aspekt aber besitzt auch durchaus seine praktischen Aspekte, denn auch Kabel lassn sich so fast unsichtbar verlegen. Wie erwartet lassen sich keine scharfen Kanten ausmachen.



Um schon von Herstellerseiten für High-Endperipherie gewabnet zu sein, wurden zwei Lüfter in der Front, vor den Festplattenschächten, und einer an der Rückseite in die auch aus Aluminium gefertigten Lüfterhalterungen befestigt. Zwar müssen alle Laufwerke auf herkömmlichem Wege per Schrauben montiert werden, doch das ist nachvollziehbar, denn nur so bleibt das dezente Design gewahrt. Eine Kunststofflösung, womöglich wie die meisten Gehäuse in lila oder grün, würde keineswegs in Frage kommen. Der Hardwareeinbau gestaltet sich einfach und problemlos. Eine Besonderheit ist, dass durch den Rahmen das Netzteil von hinten eingeschoben wird.



Platzangebot und Modding:

Das Platzangebot ist durch die Tiefe des Gehäuses noch akzeptabel. Große Modifizierungen sollte man wohl eher bleiben lassen, da man im Ernstfall nicht wie bei normalen Gehäusen, einfach nachlackieren könnte. Man sollte Eleganz einfach Eleganz sein lassen und bestenfalls weitere Detailverbesserungen vornehmen. Auch der Einbau einer Wasserkühlung sollte sich unter normalen Umständen relativ problemlos realisieren lassen. Andere, fast schon standardisierte Moddifikationen sind aber dennoch zu empfehlen, so setzten wir eine hellblaue, fast türkisfarbene Kathode (ähnlich des CaseEdge Towers) zur Unterstützung ein. So kommt auch die von uns angesprochene Fensterscheibe eindrucksvoller zum Ausdruck. Auch durch die Blendenabstände in der Front, sowie durch die Anschlussblende im Deckel strahlt das Licht, was nicht unbedingt jedermans Sache sein muss.



Fazit:

Ein edler, funktioneller Tower, der durch sein geringes Gewicht und durch gute Verarbeitung überzeugen kann. Wer sich diesen Tower leisten möchte, muss aber recht tief in die Tasche greifen, kann sich so aber auch gekonnt von der Masse abheben.

Typ:Wavemaster Hersteller:Cooler Master
Preis:150 EUR Sponsor:Cooler Master

ProContra
+ sehr edel
+ Aluminium
+ gute Belüftung
- teuer
- geringe Verwindungssteifigkeit
Ausstattung (20) 18

86/100 Punkte

Eigenschaften (20) 17
Leistung (60) 51

  

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