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Kolumnen

Autor: Peter Meinhardt/René Schröter

GC 2007: Intel, AMD, Commodore ...

veröffentlicht am: 04.09.2007




Intel

Meine persönliche Games Convention begann natürlich auch am Mittwoch, denn wir sind als Redaktion zur Messe gestartet. Zum Glück bedeutete dies nur, Tram 3 einsteigen und am Bahnhof in die 16 wechseln, um pünktlich zur Intel Pressekonferenz in Halle 3 Platz zu nehmen.
Gerade diese dürfte auch zeigen, wie sehr sich die GC Leipzig etablieren konnte, da es die Erste seiner Art der Intel GmbH war. Der erste Teil kam dem sehr schnell wachsenden Notebookmarkt zu Gute. Immer mehr Spieler legen sich einen solchen PC zu, um auch unterwegs zocken zu können oder schlichtweg weniger Schwierigkeiten beim Transport zu haben. Und mit dem Intel Core2Extreme X7900 präsentiert der Chiphersteller ein passendes Produkt dafür. Dieser verfügt über 2,8Ghz mit 4MB L2 Cache und einem mit 800Mhz getakteten FSB. Natürlich muss dieser neue „Wunderprozessor“ auch in den Benchmarks besser sein. So schlägt er ein nicht näher spezifiziertes Vorgängermodell bei 3DMark06 mit 1,76 zu 1,06 und im CPU Test mit 1,38 vs. 1,11.
Dennoch kann man solche Desktop Replacements nicht eins zu eins adaptieren, da die Anwendungen anders strukturiert sein müssen. Wie etwa eine Batterieanzeige im Menü. In dem Zusammenhang wurde auch noch kurz das neue Flaggschiff aus dem Hause Dell, namens The Beast, präsentiert. Auf diesem war der soeben beschriebene Prozessor verbaut und wird wohl zusammen mit dem Notebook, Ende September das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
Aus unerklärlichen Gründen durfte das verwendete Exemplar nicht aufgeklappt fotografiert werden, sondern lediglich ein Gerät hinter einer Glasscheibe auf dem Freigelände (Stand von Dell). Fragt man sich also, ob es wirklich schon solch ein lauffähiges Exemplar war!?



Den zweiten Teil bestimmte die neue Chipsatzfamilie samt dazugehöriger 45 Nanometer Quadcore-CPU, Codname Yorkfield. Der X38 richtet sich hierbei unweigerlich an die Hardcore-Gamer, aber dies wohl dennoch nicht ausschließlich wie bereits Mainboards aus der Generation erahnen lassen, der folgende Q35 soll dagegen den Business Sektor bedienen. Gerade das Erstere soll einige interessante, freizugängliche, Bios Einstellmöglichkeiten erhalten. Viele davon, vor allem im Bereich der SPD Performance Optimierung. Hierzu gesellt sich noch ein Intel Extreme Tuning Utility: hiermit werden sich etliche Dinge direkt über das OS einstellen und per Bild überwachen lassen. Interessant war außerdem noch, dass der neue GMA X3500 (interne Grafikeinheit) „designed for DX10“ ist und somit unter anderen natürlich das Shader Modell 3 unterstützt. Natürlich musste dieser Schritt gegangen werden, da das Microsoft Windows Vista nach solchen Boliden schreit.
Im Großen und Ganzen war es mal sehr interessant dies alles direkt von Intel zu erfahren, aber die Neuigkeiten hielten sich dennoch ein wenig in Grenzen. Dafür weiß man nun definitiv, dass die Nachfolgerarchitektur bereits lauffähig ist.





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